Dialogisches Lernen

Prämissen

Zwischen den Gründen, die zur Entstehung einer Überzeugung führen und den Gründen, die eine Überzeugung rechtfertigen, ist immer eine Diskrepanz. Deshalb werden hier nicht Gründe an den Anfang gestellt, sondern Überzeugungen. Überzeugungen, die mit der Dialogischen Didaktik verträglich sind und - in der stärkeren Leseart - in der Dialogischen Didaktik zum Ausdruck gebracht werden.

Von den hier vorgestellten vier Prämissen lassen wir uns bei der Unterrichtsgestaltung leiten. Auf diese vier Prämissen legen wir uns fest, sie widerspiegeln (einen Teil der) Überzeugungen, die hinter der Dialogischen Didaktik stehen.

(Prämisse 1)

Wirksame Instruktion entspringt und mündet im Zuhören.


(Prämisse 2)

Motivation entsteht und entwickelt sich mit der Erfahrung, etwas ausrichten zu können und Fortschritte zu machen.


(Prämisse 3)

Lernen bedeutet Umbau und Erweiterung, nicht Neubau.


(Prämisse 4)

Ohne Erfolg keine Anstrengung, ohne Anstrengung kein Erfolg.

Cover

Sprache und Mathematik in der Schule (Peter Gallin, Urs Ruf)

Dieses Buch beginnt mit der Grundhaltung, die das Dialogische Lernen leitet. Danach wird beschrieben und an konkreten Beispielen vorgestellt, wie diese Grundhaltung umgesetzt werden kann.

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